Den eigenen Träumen folgen
In der Dimension des Träumens verhält es sich wie in der Alltagswelt. Hier können wir verschiedene Zustände unseres Seins erfahren, können neue Verhaltensweisen und Fähigkeiten für uns entdecken und sehen unmittelbar, wie sie sich in unserem Leben und auf uns selbst auswirken. Wir können uns selbst ausprobieren. So gesehen ist das Feld des Träumens wie ein Trainingsort, wie ein bunter Erlebnispark mit Tiefgang. Ein Feld dass unseren kreativen Schöpfer in uns zum erwachen bringt.
Doch neben all dem Ausprobieren, neben all dem Tun lädt uns das Träumen ebenso dazu ein, einfach einmal in gewisser Weise nichts zu tun. Das Träumen lädt uns ein zu beobachten, was im Kosmos unseres Daseins gerade mit uns geschieht. Um in der Balance mit uns selbst unser Leben zu meistern und uns zu entfalten ist das lauschen - das zuhören und hinsehen können sehr bedeutsam. In uns gibt es unsere weise Quelle, unsere Intuition, unser höheres Selbst, auch innere Stimme genannt. Sie schenkt uns Impulse, zeigt Handlungsmöglichkeiten, offenbart neue Wege, wenn wir uns in einer Sackgasse befinden, führt uns zurück auf unseren Lebensweg. Unsere Intuition nutzt unsere Fähigkeit zu träumen als Sprachrohr, um uns zu erreichen.
Das Ausprobieren, das Handeln und Umsetzen ist dann der aufbauende Schritt, der auf keinen Fall fehlen darf. Haben wir die Botschaften aus unseren Träumen für uns ermittelt und verstanden, so ergeben sich die nächsten Handlungsschritte fast von allein, könnten wir sagen. Und zwar dann, wenn wir die Brücke zwischen unseren Träumen und unserem Alltag nutzen, wenn wir über die Brücke gehen, die den Botschaften aus unseren Träumen Lebensatem einhauchen.
Die Brücke trägt den Namen: den eigenen Träumen folgen. DAs meint, wir müssen uns dazu entscheiden, unseren Träumen zu folgen. Um dies wiederum tun zu können, müssen wir uns dazu entscheiden, uns vollständig auf unsere Träumen einzulassen und dem Träumer der wir sind vertrauen. Wenn wir dies tun, so können wir als Träumer dem Pfad des Träumens folgen, der Spur unserer Botschaften lauschen und erfahren aus uns heraus was wir zu tun haben. Und es wird das “Richtige” sein.
Wie machen wir das - uns auf unseren Träumer und unsere Träume einlassen?
In anderen Artikel sagten wir, dass uns unser Träumer in uns und das Träumen mit allem was ist verbindet. Das Träumen ist die Brücke zwischen allen Welten, zwischen allen Dimensionen, zwischen allen Menschen, zwischen allen Wesen. Wenn wir uns auf unsere Träume und deren Zeichen einlassen wollen, so erlauben wir zunächst einmal unserem Träumer, dass er uns leiten darf. Der Träumer öffnet den Zugang zum Träumen und schult den bewussten Umgang mit unseren Träumen. Der Träumer ist der Schöpfer in uns, der uns mit neuen Ideen füttert. Erlauben wir dem Träumer in uns sich auszudehnen, so weiten wir unser Bewusstsein, denn der Träumer sieht keine Grenzen. Er sieht nur Möglichkeiten. Der Träumer in uns sieht viel weiter. Wir werden am Anfang vielleciht denken: wow wer hat das Licht angemacht? Ich sehe auf einmal so viel weiter, so viel mehr, was zuvor im Dunkeln lag. Aus dem Träumer heraus sehen wir auch die Dinge zusammenhängender und sehen, dass alles verknüpft miteinander ist. Die Augen des Träumers zeigen uns das Geniale in allem, wie sich die Dinge entfalten und was es zum Entfalten bedarf.
Haben wir uns also entschieden, die Dinge in uns und um uns herum als Träumer zu betrachten, so können wir immer mehr mit unserem Träumer verschmelzen und sind eins mit dem Träumer und somit mit dem Schöpfer in uns. Der Träumer der wir nun sind will immer eine alles umfassende große Perspektive haben und hilft uns, begrenzendes Denken nach und nach aufzugeben, Ängste zu transformieren.
Je öfter wir unser innerer Träumer sind, desto mehr sind wir mit allem was uns ausmacht, mit allen Fähigkeiten in Kontakt und desto mehr folgen wir intutiv unseren Träumen, denn der Träumer folgt immer dem eigenen Traumpfad. Ein Träumer wird niemals einen Traum einfach zerplatzen lassen wie eine Seifenblase, er wird einen Traum nie einfach abtun als zu schwierig bzw. gar als sinnlos. Denn ein Träumer weiss, dass in jedem Traum eine Botschaft steckt und dass er diese Botschaft erfährt, indem er seinen Träumen folgt. Das Träumen bildet für ihn die Grundlage zum Handeln und zum Leben.
Es bedarf also einzig der Entscheidung und einer Erlaubnis, seinen inneren Träumer ans Steuer des Lebensbootes zu lassen. Das Wissen eines Träumers wird uns anschließend Stück für Stück durch unseren inneren Träumer und dessen Lektionen im Feld des Träumens zugänglich. Unser Träumer in uns fügt alles was wir sind zum Großen Ganzen zusammen und navigiert uns durch unser Leben, indem er uns das erkennen, fühlen und tun lässt, was unsere Träume uns “propheien” und wofür wir leben.








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