Der Traumraum
Das Leben hat viele Räume mit mehr oder weniger festen Wänden, Fenstern und Türen als definierbare Abgrenzung zu den jeweils anderen. Auf unseren Lebensreisen durchwandern wir Step by Step all diese wunderschönen Räume, prall gefüllt mit den unterschiedlichsten Erlebnissen, die sich zu unseren Erfahrungsschätzen hinzugesellen. Es gibt neben äußeren Räumen, wie unserer Wohnung, unseren Arbeits- und Schaffensräumen, den Umgebungen in der Natur etc., auch unsere inneren Räume bei deren Durchschreiten wir uns selbst erfahren, uns betrachten können, unser Potential - unsere Fähigkeiten, unsere Einzigartigkeiten unserer Individualität und auch unser Verbundensein mit der Natur, unseren Mitmenschen und anderen Lebensformen und -wesen erkennen. Ein unerschöpflicher, grenzenloser Raum ist unser Traumraum, in welchen wir mit unserem Traumkörper so oft unbemerkt, manchmal auch bemerkt, eintauchen.
Dieser Traumraum in uns ist wie ein mal mehr mal weniger bunter Ort, eine Art Vorplatz auf dem Weg in die Traumrealität. Denn die Traumrealität kennt unzählige Ebenen und kann uns viele weitere Räume öffnen. Er ist ein persönlicher Raum, der gewiss in jedem von uns ein wenig anders aussieht. Hier stellt uns unsere Traumrealität zu meisternde Aufgaben, legt uns Botschaften vor die Tür, läßt uns wichtiges für uns selbst erleben. Der Traumraum ist unser erster Kontakt auf dem Weg in die Dimension des Träumens. Hierhin gelangen wir, wenn wir unsere Aufmerksamkeit von unserer Alltagsrealität abziehen, in die Weite schweifen, lauschen und unseren Geist in die zweite Aufmerksamkeit ausdehnen. Es ist unser persönlicher Traumraum, in dem wir reifen, unsere Traumpersönlichkeit entwickeln, persönliche Probleme lösen und uns sozusagen für Reisen in andere Bereiche und Ebenen des Träumens vorbereiten.
Unser Traumraum ist auch der Platz an dem wir Erinnerungslücken schließen und verdrängtes Erleben als Teil unserer Lebensreise in unsere Individualität integrieren. Hierfür sind allerdings auch Reisen in andere Räume des Träumens nötig, um verlorengegangene Erinnerungen aufzuspüren.
Auch ist es uns möglich über unseren Traumraum mit anderen Menschen und anderen Lebewesen Kontakt aufzunehmen und gemeinsam zu träumen. Um dies zu tun reisen wir auf den Flügeln der Absicht. Stimmen unsere Absichten überein, kommt es zu einer Begegnung im Traumraum. In diesem Fall vereinen sich die Traumräume der anderen mit unserem für die Zeitspanne des gemeinsamen träumens.
Lebewesen die in einer anderen Alltagsrealität als wir Menschen leben, haben wie wir ebenfalls einen Traumkörper und ihren Traumraum. Sie nutzen wie wir die Flügel der Absicht und können uns in unseren Träumen treffen. Für einen ungeübten Träumer mögen solche Begegnungen mit Wesen anderer Alltagsrealitäten vorübergehend schockierend/erschreckend sein. Hier ist es vielleicht sinnvoll zu wissen, dass es jede Menge Traumhelfer und Traumwesen mit Botschaften für uns gibt. Es bereichert uns, wenn wir uns mit ihnen austauschen. Es gibt allerdings auch Wesen, deren einzigsten Ziel es ist, sich von unserer Energie zu ernähren. Ein geübter Träumer erkennt den feinen Unterschied und wählt selbst, wann er sich mit wem in der Traumrealität austauscht.
Wenn wir uns unserer Traumräume bewusst werden, sollten wir damit beginnen, unserem Traumraum liebevoll zu begegnen. Herrscht blankes unbewusstes Chaos in unserem Traumraum verlieren wir die Übersicht und können schwieriger sehen, was und wer sich in unserem Traumraum gerade tummelt. Dies hat wiederum Auswirkungen auf unsere Psyche und auch auf unser Wohlbefinden mitsamt unserer Gesundheit.
Um bewusst Zugang zu unserem Traumraum zu erlangen gibt es mehrere Möglichkeiten. Es hilft, sich seinen individuellen Traumraum zu visualisieren. Dazu reicht es, wenn wir uns für unseren Traumraum ein Ausgangsbild - vielleicht eines Raumes - vorstellen. Dieses Bild halten wir uns vor unsere inneren Augen während wir uns Entspannen. Haben wir das Gefühl, dass wir in unserem Traumraum sind und wollen weitere Bilder, Gefühle etc. sich uns zeigen, so sollten wir unser Ausgangsbild loslassen, da wir sonst unter Umständen Informationen aus der Traumrealität unterdrücken und somit können sie uns dann natürlich viel schwieriger erreichen. Auch ein Symbol wie die Swastika bzw. das einfache Anschauen einer Kerzenflamme können uns Einfang in unseren Traumraum verschaffen. Hier gilt: kreatives, neugieriges Ausprobieren zeigt Wege auf!








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